Qualitätssicherung und Kompetenzentwicklung für Lehrende in der beruflichen Bildung
Die Qualität beruflicher Aus- und Weiterbildung ist eines der aktuellen und zentralen Themen. Somit gehört die Weiterbildung von Lehrenden zu den Schlüsselfaktoren des deutschen Bildungsmarktes.
Das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bei 15 000 Unternehmen im Jahr 2009 belegt, dass viele Betriebe auch mit der Qualität und Relevanz des Berufsschulunterrichtes unzufrieden sind.
48 Prozent der Unternehmen vermissen Leistungsbereitschaft bei den Jugendlichen, 46 Prozent klagen über mangelnde Disziplin, 44 Prozent halten die jungen Menschen für zu wenig belastbar. Dabei seien für jedes fünfte Unternehmen aber „soziale Kompetenzen“ wichtiger als Schulnoten.
Neben der berufsfachlichen Eignung ist die pädagogische Qualifizierung
Lehrender ein Schlüsselelement für die Qualtitätssicherung der Ausbildung.
Vor diesem Hintergrund greifen
Bildungseinrichtungen auf Trainer und Dozenten zurück, die entweder über
jahrelange Erfahrung und/oder über die seit 2008 wieder eingeführte
Ausbildereignungsprüfung verfügen.
Diese Zertifizierung
dokumentiert zwar Qualitätsbewusstsein sowie -fähigkeit der lehrenden
Person, nicht jedoch die erforderliche Kompetenz für die immerzu
wechselnde Zielgruppe an sich.
Entwickelt und erprobt werden sollen Konzepte zur Kompetenzerweiterung, -vertiefung und -entwicklung, die sich auf Instrumente, Methoden und Verfahren zur Verbesserung der Qualität der Lehrenden, einschließlich des Erfahrungsaustausches untereinander beziehen.
- Planung, und Steuerung
- Umsetzung und Erprobung
- Evaluation und Ergebnissicherung
- Öffentlichkeitsarbeit und Transfer.